{"id":13499,"date":"2017-12-28T10:41:22","date_gmt":"2017-12-28T09:41:22","guid":{"rendered":"http:\/\/unfallforensik.com\/kfz\/?p=13499"},"modified":"2017-12-28T10:41:22","modified_gmt":"2017-12-28T09:41:22","slug":"unfallgutachten-fehlerhaft-das-anwaltliche-vorgehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/unfallforensik.com\/kfz\/unfallgutachten-fehlerhaft-das-anwaltliche-vorgehen\/","title":{"rendered":"Unfallgutachten Fehlerhaft das anwaltliche Vorgehen"},"content":{"rendered":"<p class=\"Grundtext\"><b>1. Stellungnahme zum Gutachten\u00a0<\/b><\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Zun\u00e4chst ist zu kl\u00e4ren, ob das Gericht eine\u00a0<b>Frist nach \u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 411 ZPO: Schriftliches Gutachten\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/411.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">411<\/a>\u00a0Abs. 4 S. 2 ZPO<\/b>\u00a0gesetzt hat. Sofern keine Einzelrichter-Sache muss ein\u00a0<b>Beschluss<\/b>\u00a0mit drei Unterschriften vorliegen. Andernfalls ist die Fristsetzung nicht \u201escharf\u201c (vom BGH noch nicht eindeutig gekl\u00e4rt, aber Neigung, s.\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 25.10.2005 - V ZR 241\/04\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW-RR%2006,%20428\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NJW-RR 06, 428<\/a>). Entschieden hat der BGH (a.a.O. und\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 22.05.2001 - VI ZR 268\/00\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW-RR%2001,%201431\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NJW-RR 01, 1431<\/a>), dass bei der Fristsetzung auf die Folgen der Vers\u00e4umung unmissverst\u00e4ndlich hingewiesen werden muss, um\u00a0<b>Pr\u00e4klusionswirkung<\/b>\u00a0zu erzeugen. Ein solcher Hinweis wird von den Gerichten (wegen mangelhafter Vordrucke) nur selten erteilt. Ohne (korrekte) Fristsetzung l\u00e4uft f\u00fcr den Anwalt eine\u00a0<b>angemessene Frist<\/b>\u00a0zur Stellungnahme (\u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 411 ZPO: Schriftliches Gutachten\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/411.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">411<\/a>\u00a0Abs. 4 S. 1 ZPO). Wenn die Zeit bis zum n\u00e4chsten Verhandlungstermin zu knapp ist, muss rechtzeitig um Verlegung gebeten werden. Zur Begr\u00fcndung reicht, es m\u00fcsse noch sachverst\u00e4ndiger Rat eingeholt, ggf. ein Privatgutachten in Auftrag gegeben werden. Notfalls Hinweis auf Art.\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"Art. 103 GG\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/GG\/103.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">103<\/a>\u00a0GG.<\/p>\n<div id=\"iqadtile4\"><\/div>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\"><b>2. Inhaltliche Pr\u00fcfung\u00a0<\/b><\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Welche Anforderungen an eine(n) Partei\/Anwalt nach Vorlage eines schriftlichen Gutachtens zu stellen sind, wird vor allem unter dem Blickwinkel der allgemeinen Prozessf\u00f6rderungspflicht bzw. Nachl\u00e4ssigkeit i.S.d. \u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 531 ZPO: Zur\u00fcckgewiesene und neue Angriffs- und Verteidigungsmittel\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/531.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">531<\/a>\u00a0Abs. 2 ZPO diskutiert (s. Pkt. 3). Bei der Inhaltskontrolle wird der Anwalt sein Hauptaugenmerk darauf richten, ob dem Sachverst\u00e4ndigen Fehler unterlaufen sind.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\"><b>H\u00e4ufige Fehler<\/b>\u00a0in unfallanalytischen Gutachten sind: Ber\u00fccksichtigung von bestrittenem Parteivortrag als wahr, Zugrundelegung nicht gesicherter Zeugenaussagen, z.B. aus der Bu\u00dfgeld- oder Strafakte, eigene Beweisw\u00fcrdigung durch den Sachverst\u00e4ndigen, Festlegungen in Rechtsfragen (z.B. kritische Verkehrssituation, Gefahrerkennungspunkt, Reaktionsaufforderung), Berechnung der Vermeidbarkeitsgeschwindigkeit auf der Basis der zul\u00e4ssigen H\u00f6chstgeschwindigkeit, obgleich Besonderheiten (Dunkelheit, N\u00e4sse, Kinder am Fahrbahnrand u.a.) eine Temporeduzierung erforderten (Rechtsfrage), Verz\u00f6gerungswerte\/Geschwindigkeitsabbau, Pr\u00fcfung der Vermeidbarkeit nur r\u00e4umlich, nicht auch zeitlich.<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\">Als besonders fehleranf\u00e4llig haben sich Analysen von Kfz\/Fu\u00dfg\u00e4ngerunf\u00e4llen herausgestellt, vor allem Dunkelheitsunf\u00e4lle. Problempunkte: Kollisionsort, Berechnung der Kollisions- und Ausgangsgeschwindigkeit, Vermeidbarkeitsbetrachtungen, wobei vor allem das Gehverhalten\/Gehrichtung und die Geschwindigkeit des Fu\u00dfg\u00e4ngers problematisch sein k\u00f6nnen; Ermittlung der Vermeidbarkeit\/Kausalit\u00e4t bei Geschwindigkeits\u00fcberschreitungen nach Ma\u00dfgabe von BGH\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"NJW 03, 1929 (2 zugeordnete Entscheidungen)\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW%2003,%201929\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NJW 03, 1929<\/a>; 05, 1940; Erkennbarkeit des Fu\u00dfg\u00e4ngers. Schwierig aufzukl\u00e4ren sind h\u00e4ufig auch Unf\u00e4lle mit Beteiligung von Motorr\u00e4dern (s. Priester zfs 07, 74, 137; s. auch VA 06, 170).<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\"><b>3. Hinzuziehung eines Privatgutachters\u00a0<\/b><\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Die Frage, ob eine Partei nach Eingang eines ihr ung\u00fcnstigen Gerichtsgutachtens verpflichtet ist, einen eigenen Sachverst\u00e4ndigen zu konsultieren, stellt sich unter zwei Aspekten:\u00a0<b>Substanziierungslast<\/b>\u00a0und allgemeine Prozessf\u00f6rderungspflicht bzw.\u00a0<b>Nachl\u00e4ssigkeit<\/b>\u00a0i.S.d. \u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 531 ZPO: Zur\u00fcckgewiesene und neue Angriffs- und Verteidigungsmittel\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/531.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">531<\/a>\u00a0Abs. 2 Nr. 3 ZPO. Grunds\u00e4tzlich ist eine Partei\u00a0<b>nicht verpflichtet<\/b>, Einwendungen gegen ein Gerichtsgutachten bereits in erster Instanz auf ein Privatgutachten oder auf sachverst\u00e4ndigen Rat zu st\u00fctzen (BGH \u2013 IV. ZS &#8211;\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 19.02.2003 - IV ZR 321\/02\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW%2003,%201400\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NJW 03, 1400<\/a>), einschr\u00e4nkend der VI. ZS (<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 18.10.2005 - VI ZR 270\/04\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW%2006,%20152\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NJW 06, 152<\/a>) &#8230; \u201ewenn ihr Vortrag fachspezifische Fragen betrifft und eine besondere Sachkunde erfordert\u201c, was bei Unfallanalysen zu bejahen ist (BGH\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 18.10.2005 - VI ZR 270\/04\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW%2006,%20152\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NJW 06, 152<\/a>).<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\"><b>4. Einwendungen gegen das Gerichtsgutachten\u00a0<\/b><\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Grunds\u00e4tzlich sind s\u00e4mtliche Einwendungen innerhalb der (wirksam) gesetzten Frist vorzubringen. Dies sicherheitshalber auch dann, wenn schon in fr\u00fcheren Schrifts\u00e4tzen Sachvortrag enthalten ist, der als (vorweggenommene) Kritik am sp\u00e4ter eingeholten Gutachten aufzufassen ist. Formal und inhaltlich erstmalige Beanstandungen eines Gutachtens im Berufungsverfahren sind neue\u00a0<b>Angriffs- oder Verteidigungsmittel<\/b>\u00a0(KG 6.6.06,\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"KG, 06.06.2006 - 12 U 138\/05\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=12%20U%20138\/05\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">12 U 138\/05<\/a>, Abruf-Nr.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.iww.de\/quellenmaterial\/abruf.php3?071613\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">071613<\/a>\u00a0=\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"MDR 07, 48 (2 zugeordnete Entscheidungen)\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=MDR%2007,%2048\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MDR 07, 48<\/a>); ebenso zus\u00e4tzliche, d.h. weitere Beanstandungen nach erstinstanzlicher Anfangskritik (KG a.a.O.). Wird ein bereits schl\u00fcssiges Vorbringen aus der ersten Instanz durch weiteren Tatsachenvortrag, etwa unter Vorlage eines Privatgutachtens, zus\u00e4tzlich konkretisiert, verdeutlicht oder erl\u00e4utert, stellt dies\u00a0<b>kein neues Vorbringen<\/b>\u00a0i.S.d. \u00a7\u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 529 ZPO: Pr\u00fcfungsumfang des Berufungsgerichts\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/529.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">529<\/a>\u00a0Abs. 1 Nr. 2,\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 531 ZPO: Zur\u00fcckgewiesene und neue Angriffs- und Verteidigungsmittel\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/531.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">531<\/a>\u00a0Abs. 2 ZPO dar (BGH\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 18.10.2005 - VI ZR 270\/04\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW%2006,%20152\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NJW 06, 152<\/a>). Angesichts der typischen Komplexit\u00e4t von Unfallgeschehen und der damit einhergehenden \u201eGesamtdarstellung\u201c der Parteien wird es oft m\u00f6glich sein, mit dem Argument \u201enur Konkretisierung\u201c durchzudringen. So kann auch ein Parteigutachten als Konkretisierung\/Verdeutlichung bisherigen Sachvortrags erfolgreich in zweiter Instanz platziert werden (BGH\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 18.10.2005 - VI ZR 270\/04\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW%2006,%20152\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NJW 06, 152<\/a>).<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\"><b>5. Soll der Sachverst\u00e4ndige angeh\u00f6rt werden?\u00a0<\/b><\/p>\n<div class=\"Aufz-mit-Zahl-in-Kasten\"><b>a) Anh\u00f6rung auf Antrag:<\/b>\u00a0Unabh\u00e4ngig von \u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 411 ZPO: Schriftliches Gutachten\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/411.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">411<\/a>\u00a0Abs. 3 ZPO hat die Partei zur\u00a0<b>Gew\u00e4hrleistung rechtlichen Geh\u00f6rs<\/b>\u00a0einen Anspruch darauf, dass sie dem Sachverst\u00e4ndigen die Fragen, die sie zur Aufkl\u00e4rung der Sache f\u00fcr erforderlich h\u00e4lt, zur m\u00fcndlichen Beantwortung vorlegen kann (\u00a7\u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 397 ZPO: Fragerecht der Parteien\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/397.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">397<\/a>,\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 402 ZPO: Anwendbarkeit der Vorschriften f\u00fcr Zeugen\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/402.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">402<\/a>\u00a0ZPO). Ob das Gericht Erl\u00e4uterungsbedarf hat, ist\u00a0<b>irrelevant<\/b>. Hinweis: Zumal bei nicht spezialisierten Richtern sollte von der Anh\u00f6rungsm\u00f6glichkeit st\u00e4rker Gebrauch gemacht werden.<\/div>\n<p class=\"Grundtext\">\n<div class=\"Aufz-mit-Zahl-in-Kasten\"><b>aa) Keine Begr\u00fcndungspflicht:<\/b>\u00a0Der Antrag auf Ladung des Sachverst\u00e4ndigen muss nicht n\u00e4her begr\u00fcndet werden, insbesondere kann\u00a0<b>kein Fragenkatalog<\/b>\u00a0o.\u00c4. verlangt werden (BGH DAR 05, 507;\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 23.06.2006 - V ZR 147\/05\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW%2006,%203054\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NJW 06, 3054<\/a>). Es gen\u00fcgt, wenn allgemein angegeben wird,\u00a0<b>in welche Richtung<\/b>\u00a0durch eine Befragung eine weitere Aufkl\u00e4rung gew\u00fcnscht wird (BGH a.a.O.). Um sich unn\u00f6tige Schwierigkeiten zu ersparen, sollte der Anwalt, der die Anh\u00f6rung w\u00fcnscht, die zu er\u00f6rternde Thematik zumindest kurz umrei\u00dfen. Eine Bezugnahme auf fr\u00fchere Ausf\u00fchrungen kann \u2013 als vorweggenommene Gutachtenkritik \u2013 hilfreich sein (vgl. BGH\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 09.10.1996 - VIII ZR 298\/95\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NZV%2097,%2072\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NZV 97, 72<\/a>). Eine Formulierung wie \u201eder Sachverst\u00e4ndige mag &#8230; Stellung nehmen\u201c muss das Gericht nicht als f\u00f6rmlichen Antrag verstehen.<\/div>\n<div class=\"Aufz-mit-Zahl-in-Kasten\"><\/div>\n<div class=\"Aufz-mit-Zahl-in-Kasten\"><b>bb) Beschr\u00e4nkungen des Antragsrechts:<\/b>\u00a0Sie ergeben sich nur unter den Gesichtspunkten des Rechtsmissbrauchs und der Prozessverschleppung (BGH DAR 05, 507).<\/div>\n<p class=\"Grundtext\">\n<div class=\"Aufz-mit-Zahl-in-Kasten\"><b>cc)<\/b><b>Anh\u00f6rungsantrag \u00fcberholt oder fallengelassen?\u00a0<\/b>H\u00e4ufig reagieren die Gerichte auf einen (rechtzeitigen) Anh\u00f6rungsantrag, indem sie den Sachverst\u00e4ndigen um eine schriftliche Stellungnahme bitten. Das ist nicht unzul\u00e4ssig, erledigt den Anh\u00f6rungsantrag aber nur, wenn die Partei nach Kenntnis der schriftlichen Stellungnahme auf die Anh\u00f6rung verzichtet. Das kann auch konkludent geschehen. Der Anwalt, der auch mit der erg\u00e4nzenden Stellungnahme des Sachverst\u00e4ndigen nicht einverstanden ist, sollte den urspr\u00fcnglichen Anh\u00f6rungsantrag ausdr\u00fccklich rechtzeitig wiederholen.<\/div>\n<p class=\"Grundtext\">\n<div class=\"Aufz-mit-Zahl-in-Kasten\"><b>dd)<\/b><b>Anh\u00f6rungsantrag in zweiter Instanz:<\/b>\u00a0Einem in zweiter Instanz\u00a0<b>erstmals<\/b>gestellten Anh\u00f6rungsantrag muss das Gericht (ausnahmsweise) in folgenden F\u00e4llen stattgeben:<\/div>\n<div class=\"Einzug1\">\n<ul class=\"klein\">\n<li class=\"Grundtext\">Die erste Instanz hat es verfahrensfehlerhaft unterlassen, den Sachverst\u00e4ndigen v.A.w. anzuh\u00f6ren (Alternative: Zur\u00fcckverweisung nach \u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 538 ZPO: Zur\u00fcckverweisung\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/538.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">538<\/a>ZPO auf Antrag);<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div class=\"Einzug1\">\n<ul class=\"klein\">\n<li class=\"Grundtext\">Der neue Antrag betrifft entscheidungserhebliche Gesichtspunkte, die das Gericht des ersten Rechtszuges aufgrund fehlerhafter Beurteilung der Rechtslage, z.B. Verkennen des Beweisma\u00dfes, \u00fcbersehen hat (<a class=\"externtrue\" href=\"https:\/\/www.iww.de\/index.cfm?pid=1326&amp;fk=43133\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BGH 12.12.06, VI ZR 276\/05,<\/a>\u00a0Abruf-Nr.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.iww.de\/quellenmaterial\/abruf.php3?071618\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">071618<\/a>;\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 08.06.2004 - VI ZR 230\/03\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW%2004,%202828\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NJW 04, 2828<\/a>);<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div class=\"Einzug1\">\n<ul class=\"klein\">\n<li class=\"Grundtext\">Die Anh\u00f6rungsnotwendigkeit hat sich erst durch ein Privatgutachten ergeben, das in erster Instanz unverschuldet (s. o. III, 3) nicht vorgelegt worden ist;<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<div class=\"Einzug1\">\n<ul class=\"klein\">\n<li class=\"Grundtext\">Das Berufungsgericht will die m\u00fcndlichen Ausf\u00fchrungen des Sachverst\u00e4ndigen anders verstehen oder beurteilen als die I. Instanz (dann auch Anh\u00f6rung v.A.w.).<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p class=\"Grundtext\">\n<div class=\"Aufz-mit-Zahl-in-Kasten\"><b>b) Anh\u00f6rung des Sachverst\u00e4ndigen v.A.w.:<\/b>\u00a0Wenn der Richter Zweifel an den Ausf\u00fchrungen des Sachverst\u00e4ndigen hat oder wenn Unklarheiten bzw. Widerspr\u00fcche vorhanden sind, muss der Sachverst\u00e4ndige v.A.w. angeh\u00f6rt (\u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 411 ZPO: Schriftliches Gutachten\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/411.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">411<\/a>Abs. 3 ZPO) oder ein weiteres Gutachten in Auftrag gegeben werden (Pkt. 6), selbst wenn die Partei ihr Antragsrecht wegen Versp\u00e4tung verloren hat (BGH\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 10.12.1991 - VI ZR 234\/90\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW%2092,%201459\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NJW 92, 1459<\/a>). Eine schriftliche Erg\u00e4nzung des Gutachtens kann eine \u2013 nicht beantragte\u00a0\u2013 Anh\u00f6rung entbehrlich machen. Grund f\u00fcr eine Anh\u00f6rung v.A.w. kann auch ein abweichendes Gutachten eines anderen Sachverst\u00e4ndigen sein, auch eines Privatgutachters (BGH\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 10.12.1991 - VI ZR 234\/90\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW%2092,%201459\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NJW 92, 1459<\/a>;\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"NJW 01, 3269 (2 zugeordnete Entscheidungen)\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW%2001,%203269\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">01, 3269<\/a>;\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 23.03.2004 - VI ZR 428\/02\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW%2004,%201871\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">04, 1871<\/a>). Tipp: Wer die Frist nach \u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 411 ZPO: Schriftliches Gutachten\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/411.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">411<\/a>\u00a0Abs. 4 ZPO vers\u00e4umt hat, kann durch Vorlage eines Parteigutachtens eventuell erreichen, dass das Gericht von sich aus eine Anh\u00f6rung anordnet. Den Antrag (nur Anregung) sollte man protokollieren lassen.<\/div>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\"><b>6. Antrag auf Einholung eines weiteren Gutachtens (\u201eObergutachten\u201c)\u00a0<\/b><\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Anstelle eines Anh\u00f6rungsantrags oder zus\u00e4tzlich kann die Partei, auch hilfsweise, einen Antrag auf Einholung eines \u201eObergutachtens\u201c stellen. Anders als bei der Befragung nach \u00a7\u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 397 ZPO: Fragerecht der Parteien\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/397.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">397<\/a>,\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 402 ZPO: Anwendbarkeit der Vorschriften f\u00fcr Zeugen\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/402.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">402<\/a>\u00a0ZPO besteht insoweit kein Anspruch. Die Anordnung einer Neubegutachtung steht im Ermessen des Gerichts (\u00a7\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"\u00a7 412 ZPO: Neues Gutachten\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/ZPO\/412.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">412<\/a>\u00a0Abs. 1 ZPO). Im Einzelfall kann es auf Null reduziert sein. Gr\u00fcnde f\u00fcr ein \u201eObergutachten\u201c: Erstgutachter ist nicht \u00f6ffentlich bestellt und vereidigt; M\u00e4ngel\/Unvollst\u00e4ndigkeiten des Gutachtens (BGH\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 29.11.1995 - VIII ZR 278\/94\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW%2096,%20730\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NJW 96, 730<\/a>); Zweitgutachter verf\u00fcgt \u00fcber \u00fcberlegene Sachkunde, z.B. aufgrund eigener Crashversuche; Streit zwischen Privat- und Gerichtsgutachter (BGH\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"VersR 81, 576 (2 zugeordnete Entscheidungen)\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=VersR%2081,%20576\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">VersR 81, 576<\/a>).<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\"><b>7. Ablehnung wegen Besorgnis der Befangenheit\u00a0<\/b><\/p>\n<p class=\"Grundtext\">Keine Ablehnungsgr\u00fcnde sind: Ortsbesichtigung ohne Benachrichtigung der Parteien\/Anw\u00e4lte (OLG Stuttgart\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"OLG Stuttgart, 29.05.1995 - 2 W 3\/95\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NZV%2096,%20323\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NZV 96, 323<\/a>;\u00a0<a class=\"externtrue\" href=\"https:\/\/www.iww.de\/index.cfm?pid=1326&amp;fk=43136\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OLG N\u00fcrnberg 4.7.06, 4 U 535\/05,<\/a>Abruf-Nr.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.iww.de\/quellenmaterial\/abruf.php3?071619\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">071619<\/a>\u00a0=\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"OLG N\u00fcrnberg, 04.07.2006 - 4 U 535\/05\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=MDR%2007,%20237\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MDR 07, 237<\/a>); eigenm\u00e4chtige Befragung von Personen, z.B. Anwohnern (OLG N\u00fcrnberg a.a.O.); inhaltliche M\u00e4ngel; Ansprechen bisher nicht thematisierter Fragen; nur indirekte Verbindung des Sachverst\u00e4ndigen bzw. seiner Organisation zur Versicherungswirtschaft (OLG D\u00fcsseldorf 27.10.06, I-1 W 68\/06, Abruf-Nr.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.iww.de\/quellenmaterial\/abruf.php3?071614\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">071614<\/a>\u00a0\u2013 Dekra);<\/p>\n<p class=\"Grundtext\">\n<p class=\"Grundtext\">Frist: Ergibt sich der Grund f\u00fcr die Ablehnung erst aus dem Inhalt des schriftlichen Gutachtens, l\u00e4uft die Frist zur Ablehnung erst mit der vom Gericht gesetzten Frist zur Stellungnahme ab (BGH\u00a0<a class=\"dejure\" title=\"BGH, 15.03.2005 - VI ZB 74\/04\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=NJW%2005,%201869\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NJW 05, 1869<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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